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Horst Bareiß | Erstelle dein Profilbanner

 

 

..... und wieder einmal schwieg ein ganzes Dorf und schweigt noch heute!

 

 

                  Schornbach

In der Zeit von 1991 bis 2009 war ich 3 mal  in stationärer Behandlung. Die gesamte stationäre Behandlungsdauer belief sich auf über 10 Monate.

Die Gesamtkosten für die ambulante und stationäre Behandlungen stellen sich wie folgt dar:


Behandlungskosten von ca. € 120.000,00

Lohnfortzahlung für 18 Wochen

 

bezahlt durch meine Krankenkasse und meinem Arbeitgeber.


In diesem Zusammenhang möchte ich mich bei meinem Arbeitgeber und meinen Kollegen herzlich bedanken. Der berufliche Wiedereinstieg nach einer mehrmonatigen Behandlung ist nicht immer ganz einfach. Alle Vorgesetzten und Kollegen haben mich dabei jedesmal tatkräftig unterstützt. Aus Rückmeldungen von anderen Patienten weiss ich, dass dies leider nicht selbstverständlich ist.


Weder mein Arbeitgeber noch die Krankenkasse stellten zu keinem Zeitpunkt die Erkrankung und deren Behandlungsnotwendigkeit in Frage. Es ist aber besonders belastend, wenn mein Erzeuger und dessen Tochter die Erkrankung und deren Ursachen in Zweifel ziehen bzw. unwahre Behauptungen über die Ursachen in Schorndorf verbreiten. In den über 10 Monaten meiner stationären Aufenthalte wurde ich kein einziges Mal besucht. Nicht mal das Porto für eine Genesungskarte war ich wert. Kein Wort des Mitgefühls.


Seit dem 19.08.2008 ist der Grad der Behinderung mit 50% (schwerbehindert) festgestellt.


Aber diese schweren und tiefen Wunden aus der Kindheit sind nicht mehr heilbar. Das Krankheitbild ist zwischenzeitlich chronifiziert und ich gelte als austherapiert.


Perspektiven:


Es muß davon ausgegangen werden, dass sich mit zunehmenden Alter das Krankheitsbild weiter verschlechtert und deshalb ist mit diesen Folgen zu rechnen:


Soziale Isolation

Erwerbsunfähigkeit/Hartz 4

Psychiatrischer Pflegefall

??????

 

Die Schwere der Tat bemisst sich an der Schwere der Folgen!

An dieser Stelle möchte ich alle Mitbetroffenen auf das wichtige Thema der Verjährung hinweisen. Ist die Verjährung erst einmal eingetreten, wird der Täter die Rücksichtnahme ihm gegenüber weder mit Einsicht in sein schändliches Handeln und der daraus resultierenden Folgen noch mit Mitgefühl oder gar Unterstützung des Opfers honorieren. Ganz im Gegenteil, er wird weiterhin mit allen Mitteln versuchen, mit nicht strafrechtlich relevantem Verhalten das Opfer weiter zu gängeln und zwar ohne Rücksicht auf den aktuellen Gesundheitszustand. Selbst das Umsetzen von ärztlichen Ratschlägen wird mit allen Mitteln rücksichtslos behindert und unnötig erschwert, dabei wird ganz offensichtlich billigend in Kauf genommen, dass sich der Gesundheitszustand weiter verschlechtert. Aber anscheinend hat er sein Werk noch nicht vollendet. Will er noch mehr?

Ich kann jedem Opfer aus leidvoller Erfahrung nur empfehlen, sich rechtzeitig anwaltlichen Rat zum Thema Verjährung einzuholen. Das  Ausmaß der Misshandlungsfolgen wird oft erst nach dem Eintritt der Verjährung in vollen Umfang erkennbar. Deshalb ist eine rechtzeitige Anzeige und die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen so wichtig. Muß der Täter für den finanziellen Schaden (Behandlungskosten, Lohnfortzahlung und Entschädigung) gerade stehen, wird er sicherlich das Opfer nicht weiter belästigen um den angerichteten Schaden noch zu vergrößern. Während sich bei einem Teil der Täter im höheren Lebensalter Einsicht und Reue einstellt, kann dies bei den ganz uneinsichtigen Tätern nur noch im Rahmen einer gerichtlichen Auseinandersetzung gelingen. Hierbei kann die Hand des Täters am Telefonhörer nicht so einfach des Gespräch beenden. Allerdings ist es nach Eintritt der Verjährung so gut wie unmöglich die Tatereignisse und deren Folgen doch noch zum Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen zu machen.

Nur wer das Schweigen bricht, bricht die Macht des Täters!